RAMELOW Citylauf

feiert 15-jähriges Jubiläum

Die 15. Auflage des Citylaufes steigt am 26. April 2014 in Stendal

WH Das Modehaus RAMELOW engagiert sich beispielhaft für den Volkssport. So gehört diese Veranstaltung zu den wenigen, bei der keine Startgebühr erhoben wird. Auch in diesem Jahr werden wieder 350 T-Shirts kostenlos bereit gestellt.

Zeitweilige Straßenabsperrungen

Am Sonnabend, 26. April, kommt es auf dem Streckenverlauf in der Stendaler Innenstadt in der Zeit von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr zu zeitweiligen Sraßensperren.

Citylauf mit neuer Straßenabsperrung

Der Citylauf wird auch 2014 wieder mit dem gewohnten Streckenverlauf stattfinden. Lediglich an einigen Stellen wird die Strecke leicht verändert, um den Fahrzeugverkehr nicht unnötig einzuschränken. Für die Straßenquerungen werden zu diesem Zweck von der Hansestadt zuvor Absperrbarken bereitgestellt. Die eingesetzten Streckenposten räumen diese kurz vorher auf die Straßen. Wenn das Läuferfeld diese Stellen passiert hat, werden die Absperrungen gleich wieder zurück genommen und die Streckenposten schließen sich dem Schlußläufer an. So wird auch am Ende des Läuferfeldes ein markanter Schlusspunkt gesetzt, wenn alle Streckenposten gemeinsam das Spalier der Cheerleader im Zieleinlauf passieren.

Neue Organisationsform

Es dürfte sich herumgesprochen haben, dass die Laufgruppe Haeder diese Laufveranstaltung organisatorisch nicht mehr unterstützt. Es ist jedoch der feste Wille der Ramelow-Geschäftsleitung, diesen Volkslauf weiter fortzuführen und deshalb baten sie Gerd Engel, den Lauf erneut zu organisieren, den er einst 1999 mit ins Leben rief.

Die sportliche Organisation wird in diesem Jahr vom Stendaler Leichathletikverein übernommen. Weitere Unterstützer sind der General-Anzeiger, die AOK, die dm-Drogerie und die Kreissparkasse Stendal sowie die Hansestadt Stendal. Doch neben dieser nicht zu unterschätzenden materiellen Basis benötigt ein Volkslauf auch ein große Zahl von Helfern. Gerd Engel ist gut vernetzt in der Laufszene und kann sich auf einen großen Freundeskreis verlassen. Schon einen Tag nach den Berichten in der Regionalpresse, dass Helfer und Sponsoren gern willkommen sind, liefen die ersten E-Mails von Unterstützern ein.

Der Citylauf wurde all die Jahre in seiner bewährten Form beibehalten mit einem Sandmännchenlauf für die Jüngsten, den Promi-Staffeln sowie dem eigentlichen Citylauf quer durch die Innenstadt. Mehrere Jahre endete der Citylauf über die Treppen hinauf in der Sportetage des Kaufhauses. Das war eine Idee, die wir einst aus Österreich mitbrachten.

Straßenquerungen waren ein Problem

Problematisch waren bisher die Straßenquerungen mit den damit verbundenen Haftungsrisiken. Einem Lauf zu genehmigen und gleichzeitig die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu erwarten, ist im Grunde genommen ein rechtlicher Spagat. Denn wie soll das aussehen? Dann müssten die ankommenden Läufer gestoppt werden, während Fahrzeuge passieren können. Die Absperrposten haben kein Recht, Fahrzeuge anhalten zu dürfen. Das geht in der Praxis auch nicht und wurde von den Streckenposten der Laufgruppe Haeder so auch nicht gehandhabt, war aber nicht korrekt.

Die Meinung des Autors stimmt nicht unbedingt mit der Meinung des Vereins überein.